Der Löwe in uns

Warum ein Löwe für den Lebensfreudeblog und das : D-lol-Blog steht? Weil Löwen stark sind und für Lebensfreude stehen. Welche symbolische Bedeutung der Löwe sonst noch so hat, weiß die Astrologin Annegret Becker-Baumann sehr genau – schließlich gibt es ja auch ein Tierkreiszeichen “Löwe”. Folgendes hat Annegret zum Tierkreiszeichen Löwen zusammengetragen:

Seit alters her gilt der Löwe als der König der Tiere. Sein Schritt ist majestätisch, seine Haltung souverän, und seine Pranke ist stark. Er schreitet im Wissen um seine Stärke dahin, niemand macht ihm seine Macht streitig.

Im Tierkreis ist der Löwe das lebensbejahende Prinzip schlechthin. Dazu passt, dass die Sonne das Symbol ist, das dem Löwen zugeordnet wird. Ohne physische Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Darum steht die metaphysische, sprich astrologische Sonne für Vitalität, Lebenslust und Lebenswillen. Etwa vom 23. Juli bis 22. August, wenn die Sonne durch das Tierkreiszeichen Löwe wandert, fühlen wir alle uns ganz besonders vom Leben verwöhnt. Wir machen Ferien, wir lassen die Seele baumeln, wir genießen die sommerliche Hitze, wir spüren Lebensfreude, wir sind ganz bei uns.

In jedem Menschen finden sich diese Lebensfreude und der unbändige Lebenswille. Nur manchmal werden sie unter Haufen von Alltagsfrust verschüttet. Gelb und gold sind die Farben der Sonne, und wir tragen helle, leuchtende Farben, um unsere Freude auszudrücken. Wir alle möchten auf unsere Weise autonom und selbständig leben, uns selbstbewusst und kreativ verwirklichen. Wir haben unseren Stolz, wissen um unsere Würde und lassen uns nicht freiwillig demütigen. Darum ist es auch gut und richtig, dass § 1 des Grundgesetzes heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Aber wehe, wenn Stolz und Würde sich verselbständigen, bzw. wenn sie große Unsicherheit verdecken sollen. Dann wird Stolz zur Arroganz, zum Hochmut, zur Todsünde nach alter Morallehre, unser würdevolles Auftreten wird zur Maskerade und unser Auftritt zur lächerlichen Farce, die Liebe zu Gold und Glanz verkommt zur nichtigen Eitelkeit. Der Volksmund weiß daher auch: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Wir sprechen auch gern von Katzengold, womöglich in Anlehnung an das Löwe-Prinzip? Und im „Mittsommernachtstraum“ von Shakespeare heißt es ironisch: „Gut gebrüllt, Löwe.“

Ohne innere Souveränität glauben wir schnell, wir würden uns durch das Eingeständnis von Fehlern der Lächerlichkeit preisgeben. Aber im Gegenteil: sich selbst und anderen Fehler zuzugestehen und nachzusehen, macht uns menschlich im allerbesten Sinne des Wortes. Und erst dann haben wir unsere wahre Löwenwürde erlangt, wenn wir diese Großzügigkeit er-leben, wenn wir aus vollem Herzen verzeihen können, geben können, wenn wir unsere wahre Herzlichkeit „verschwenden“. So wie die Natur im Hochsommer sich förmlich verschenkt, so sollen auch wir uns an das Leben seelisch verschenken.

Ein schöner Weisheitssatz lautet: „Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude.“ Diesen Satz zu verinnerlichen und im Außen auszudrücken, bedeutet den Löwen in uns zum Leben und zu erwecken, die innere Sonne aufleuchten zu lassen, egal, ob wir nun Widder, Stiere, Krebse, Löwen oder Skorpione sind.

Der Walt-Disney-Film „König der Löwen“ erzählt die Geschichte eines Löwenkindes und seinen Weg zur Reife. Es ist die ewig gleiche Geschichte der Menschwerdung, der Weg des Helden, der Weg zur eigenen strahlenden Persönlichkeit. Wir alle dürfen unseren ganz persönlichen, einzigartigen, nicht kopierbaren Weg beschreiten. Dann spüren wir, dass wir authentisch sind, dass wir echt sind, dass wir Originale sind, dass wir Helden sind. Und dass das Leben es gut mit uns meint.

Über Annegret Becker-Baumann:
Annegret Becker-Baumann beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Astrologie. Sie absolvierte ihre Ausbildung u.a. bei Thorwald Dethlefsen und Nicolaus Klein. 1993 bestand Annegret Becker-Baumann die Prüfung das Deutschen-Astrologen-Verbandes. 1995 hat Annegret Becker-Baumann ihre Passion zum Beruf gemacht und leitet seitdem das Astrologie-Zentrum in Hannover, das zugleich die Regionalstelle des Deutschen Astrologen-Verbandes ist. Annegret hat schon Horoskope für den Bundespräsidenten Christian Wulff und weitere renommierte Persönlichkeiten erstellt.
Mehr Infos auf Ihrer Website:

http://www.astrologie-zentrum-hannover.de/

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Parole Emily: Pimp my Aula

Die Klasse 6 f der Anna-Lindh-Schule in Berlin-Wedding führt das Rockspektakel „Parole Emily“ auf und sammelt damit Spendengelder zur Sanierung ihrer Aula

Berlin ist verschuldet, die Kassen sind leer, kein Geld für Renovierungsarbeiten. Was also tun, wenn eine Schule zwar über eine tolle, aber baufällige Aula verfügt, die dringend saniert werden muss? Ganz einfach: Sie hilft sich selbst!

Selbsthilfeprojekt “Rockspektakel”

Genau das hat jetzt die Klasse 6 f aus der Anna-Lindh-Schule aus Berlin-Wedding mit Bravour hinbekommen. Ein ganzes Schuljahr lang hat die Klasse für das Rockspektakel „Parole Emily“, basierend auf Erich Kästners Jugendroman „Emil und die Detektive“, geprobt, um es in den letzten beiden Wochen vor Publikum – Schulklassen aus Berlin – aufzuführen. Der Inhalt: Die kleine Emily wohnt in Dresden und will in den Sommerferien ihre Oma, ihre Tante und ihre Kusine Pony in Berlin besuchen. Als Reisekasse gibt Emilys Mutter ihrer Tochter 140 Euro mit auf den Weg. Während der Bahnfahrt passiert es dann: Ein seltsamer Herr stiehlt Emily das Geld und macht sich aus dem Staub. Wird Emily ihr Geld zurückbekommen? Bei ihrer Jagd nach dem Dieb helfen ihr Berliner Kinder wie der Punker Roadrunner, der Professor, Kusine Pony Hütchen und der Hip-Hop-Fan Mehmet.

Neben den Schauspielern – es wurde in zweifacher Besetzung gespielt – konstituierte sich auch eine Band, die „Rockids“ mit den Schülern Nguyen (Gitarre), Marc (Bass), Max (Keyboard), Tamina ( Keyboard/Gitarre) und Steven (Schlagzeug). Schließlich sollte ja auch ein Rockspektakel auf die Bühne gebracht werden, das sich positiv von herkömmlichen Schulstücken abhebt. Selbstverständlich durften auch Tanzeinlagen – Hip-Hop und Breakdance – nicht fehlen. Hierbei bekam die Klasse 6 f Unterstützung von den beiden semiprofessionellen Tänzern Edgar und Erich Heilfuß, die während der Aufführung regelmäßig mit ihren Breakdance-Einlagen begeistern. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Schüler auch von ihrem Deutsch- und Musiklehrer Mathias Hörold, der das ganze Projekt initiierte, die Texte und Lieder einstudierte, für die Bandproben verantwortlich war und während der Vorstellungen die Tontechnik bediente. Klassenlehrerin Jutta Nauen übernahm den gesamten organisatorischen Part. Schauspielerin und Regisseurin Sylvia Karow zeichnete für die Regie des Stücks verantwortlich und Sportlehrer Markus Skoda setzte das Spektakel ins richtige Licht. Viele weitere helfende Hände sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Und hier stellen sich die wichtigsten Darsteller vor, das können sie schließlich selbst am besten:

 

“Wir mussten fast immer eine Zugabe spielen!”

Vor drei Wochen öffnete sich erstmals der Vorhang für insgesamt elf Vorstellungen – fast alle waren ausverkauft. Damit hat die Klasse kräftig dazu beigetragen, dass die Aula jetzt weiter saniert werden kann. Unter den Gästen war übrigens auch Prominenz vertreten: Zur Generalprobe war Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke anwesend und hat erklärt, er wolle sich für die bauliche Erhaltung der Aula einsetzen. „Die Proben und vor allem die Aufführungen haben uns sehr routiniert gemacht. Jetzt haben wir alle kein Lampenfieber mehr“, ist sich Melanie, die die Pony mimt, sehr sicher. Und was war besonders toll? „Einmal sind einige Zuschauer bei unserem Stück „We will rock you“ aufgestanden. Wir dachten, sie wollten gehen, dabei haben sie mitgesungen und mitgetanzt. Überhaupt mussten wir fast jedes Mal eine Zugabe geben. Unser Stück ist beim Publikum schon sehr gut angekommen.“

Damit Du einen kleinen Eindruck vom Stück bekommst, gibt es hier einen Live-Mitschnitt:

Und hier eine Tanzeinlage:

Rocksender StarFM berichtet regelmäßig

Auch der Radiosender Star FM fand Gefallen an dem Projekt und hat einmal wöchentlich über das Rockspektakel berichtet und regelmäßig die Darsteller und Musiker interviewt. „Das war schon toll, einmal haben wir sogar den Radiosender besucht und sind außerdem beim Rock and Ride-Festival mit ein paar Songs aufgetreten“, erzählt Nicole, die die Hauptrolle der Emily spielt.

Eine Gitarre für einen Schüler

Gitarrist Nguyen hat seine besondere Erfahrung mit Star FM gemacht: Bernd Tykwer, einer der Hörer des Senders, bekam mit, dass Nguyen noch keine eigene Gitarre besaß und stiftete prompt eine – samt Verstärker. Für die meisten Schüler war es eine tolle Erfahrung, bei einem richtigen Theaterstück mit Rockmusik mitzuwirken, einige von ihnen wollen ihre schauspielerischen Ambitionen oder das Singen fortsetzen. Melanie beispielsweise will weiter Gesangsunterricht nehmen, Sophie, die die Erzählerin und eine Bankkauffrau darstellt, will in der Oberschule eine Schauspiel- AG besuchen. In jedem Fall war es für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung, ein solches Stück realisiert zu haben, bevor sie im nächsten Jahr an die Oberschule wechseln. Ayca, die Herrn Gundeis spielt, sieht das so: „Im nächsten Jahr beginnt in der Oberschule ein neues Leben für uns. Das Theaterprojekt war ein schöner Abschluss hier auf der Schule.“

Wir finden: Daumen hoch! Ein rundum tolles Projekt, das viele Nachahmer und unbedingt weitere Fördergelder verdient, um fortgesetzt zu werden.

Weitere Infos:

http://www.paroleemily.com

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Mit langem Atem und Beharrlichkeit zum Traumjob Schauspielerin

Die Schauspielerin und Regisseurin Sylvia Karow

Ein kurzer Blick, dann gleich die Entscheidung, kein Vorsprechen mehr nötig. „Sie sind unsere Salondame Nelly, es gibt keine, die besser passt.“ So einfach gestaltete sich das Casting für Schauspielerin Sylvia Karow für die Karl May-Festspiele in Elspe – ohne dass Beziehungen mit im Spiel gewesen wären. Einen Sommer lang mimte sie also die Nelly, die robuste, bestimmende Bardame, die niemand unter den Tisch trinken kann.

Auch für Ulmen TV wurde gecastet. Zum Vorsprechtermin erschien Sylvia Karow in voller Montur und „in der Rolle“ – ganz so wie sie sich die Bärbel Erdmann vorstellte – und machte die Juroren zur Sau, was sie hier eigentlich solle, das ganze würde sowieso keinen Sinn machen. Sylvia punktete, die Rolle der Bärbel Erdmann war ihre. Ohne jemanden aus der Ulmen-Crew zu kennen. Überzeugen durch Leistung und Beherrschen der Schauspielkunst.

Der lange Atem…

Dabei wäre Sylvia fast keine Schauspielerin geworden, wäre sie selbst nicht so beharrlich geblieben. Zu DDR-Zeiten war ihr der Zugang zur Schauspielschule verwehrt, sie war nicht gut genug. Deswegen absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester. Doch es zog sie ins Theater, Sylvia Karow lernte Beleuchterin am Friedrichsstadtpalast –die letzte Frau, die in diesem Beruf ausgebildet wurde. „Damals herrschte die Meinung vor, der Job sei für Frauen zu schwer.“ 1993 endlich traute sie sich, bei einigen Schauspielschulen vor zu sprechen – und wurde prompt bei mehreren Schulen angenommen. Auch der Übergang ins Berufsleben klappte mit Leichtigkeit. Ihre Schauspielprüfung legte Sylvia Karow auf der Bühne ab: Unter der Regie von Karl-Heinz Liefers spielte sie die Constancia im „Talisman“ von Johann Nestroy. Viele Jahre lang war Sylvia am Landestheater Rudolstadt-Eisenach engagiert, bis es an der Zeit war, andere Wege einzuschlagen.

Der Weg zur Regisseurin…

In den vergangenen Jahren hat Sylvia nicht nur als Schauspielerin Theater gespielt, sondern an verschiedenen Theatern Regie geführt und für verschiedene Filmproduktionen, zum Beispiel für Ulmen TV, vor der Kamera gestanden. Bei all ihren Projekten erntete sie viel Lob und Erfolg, zum Beispiel für ihre Premiere als Regisseurin bei den Freilichtspielen Bad Bentheim, wo sie 2009 den „Robin Hood“ inszenierte: „Dieser engagierte Erstling zeigt so scharfe Spitzen wie Robins Pfeile … Das Geschehen ist flott, facetten- und anspielungsreich sowie liebevoll inszeniert, gleichermaßen mit Gespür für stimmungsvolle und überwältigende Bilder wie für Aperçus im Detail und mit Blick für Bühnenräume.“, schrieb damals die am Ort ansässige Tageszeitung.

Ehrenamt: Parole Emily

Auch beim Rockspektakel „Parole Emily“ hat Sylvia Karow Regie geführt. Ehrenamtlich. „Bei Parole Emily war es mir wichtig, dass das Stück einen cooleren Touch bekommt als herkömmliche Schülertheaterstücke, die ja oft belächelt werden. Dabei hat sehr großen Spaß gemacht zu beobachten, wie toll sich einig Schüler entwickelt haben“, resümiert die Regisseurin und ergänzt: „Beim nächsten Mal bin ich für diese Sache gern wieder mit dabei.“

Großer Mut

Aktuell beschäftigt sich Sylvia Karow mit einem neuen, großen Projekt. Das Drehbuch eines Schauspielkollegen hat sie absolut überzeugt. Jetzt will sie sich dafür einsetzen, dass eine Produktionsfirma das Projekt umsetzt. Wir drücken ganz fest die Daumen und sagen „Wow!“ zu so viel Mut und Beharrlichkeit!

PS: Und natürlich sind wir superstolz, dass Sylvia Karow auch bei unserem Löwenfilm als Rosenfrau mitgewirkt hat – bei all den tollen Projekten, die Sylvia schon umgesetzt hat. Sylvia, vielen lieben Dank und wir halten Dir für alle aktuellen Projekte, die Daumen!!!

Hier gibt es das Demoreel von Sylvia Karow:

Hier gibts weitere Informationen über Sylvia Karow:

www.sylviakarow.de

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Schland, oh, Schland: Wenn aus dem Ich ein Wir wird

Gedanken zu einer stillen Stunde.

Wir waren uns sooo sicher. Fast triumphierend wurde das Spiel anmoderiert, fast so als stünde Deutschland bereits im Finale. Siegesgewiss. Das schien wie ein Kinderspiel. Bei Facebook gab es sogar eine Gruppe, die sich nannte “Wir schicken die Spanier nach Hause!” Okay, das hat nicht geklappt - und dabei hatten wir doch die Engländer und die Argentinier vom Platz gefegt.

Und doch haben wir so viel gewonnen! Wir alle zusammen. Die Mannschaft da auf dem Platz hat toll zusammengespielt, manchmal mit dem Ball gezaubert, wundervollen Fussball gezeigt, der so viele Menschen begeistert hat. Und wir haben dabei mitgefiebert, uns gefreut, haben die gemeinsame positive Energie der Begeisterung gespürt, uns in den Armen gelegen – manchmal war es fast egal, ob wir uns kannten oder nicht. Public Viewing - der Rausch der Gemeinsamkeit, das Ich verschwindet in der Freude des Wir.

Unsere Begeisterung hat viele beeindruckt. Und das hat ausgestrahlt. So sehr, dass sogar andere Nationen mit uns die Daumen drückten. Vorhin hat die ARD Bilder gezeigt von einem britischen Pub, das mit Deutschlandfahnen geschmückt war und O-Töne von Engländern gebracht, die den Deutschen die Daumen drückten.

Jetzt die Ernüchterung: ein Null zu Eins. Verloren. Aus der Traum. Punkt. Aus. Ende?

Es geht weiter. Einmal hingefallen, die Knie aufgeschlagen. Traurig sein, sich allein fühlen. The Winner takes it. All? Für den gefühlten Moment schon. Und doch können wir aus diesen bewegten Tagen, die uns Deutsche so sehr mit Freude und Zuversicht erfüllt haben (und damit meine ich alle Menschen, die hier in Deutschland leben, egal welche Hautfarbe sie haben, welchen Glauben sie haben, welche Sprache sie sprechen, wie lange sie hier in Deutschland leben - alle Menschen, die aus Deutschland ein ganz besonderes, buntes, vielfältiges und reiches Land machen mit Respekt vor allen anderen Ländern dieser Welt), so manches lernen: Das Gefühl, gemeinsam Euphorie zu teilen. Und von der deutschen Mannschaft lernen wir noch viel mehr: Wie viel man erreichen kann, auch wenn man noch so jung und unerfahren ist: Mit jugendlicher Verve, dem Glauben an sich, Unbeschwertheit und Freude. Und mit ganz viel Teamspirit.

Es sind die schönsten Momente im Leben, wenn aus dem Ich ein Wir wird, wir Liebe, Leidenschaft, Euphorie und klar: Begierde gemeinsam erleben. Dieser Zustand ist unbesiegbar. Selbstvergessen, unvergessen.

Ich wünsche mir, dass wir diesen Teamgeist, den wir in den letzten Tagen erfahren haben, mit nach Hause nehmen. Im Public Viewing diese Beschwingtheit teilen und sie dann auch im Alltag erleben, im Beruf und auch Privat – mit voller Leidenschaft im Leben dabei. Das ist meine ganz persönliche Vision. Begeisterung findet nicht nur in einem Fussballkrimi oder einer Daily Soap statt, sie darf ruhig immer da sein. Das wünsche ich mir.

Ich freue mich auf das Spiel gegen Urugay (die URUK HAIS) am Samstag Abend! Wir werden die besten Dritten sein – mit Euphorie und Respekt!!! :-)

© Himmelssturm – Fotolia.com

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Lebensfreude ist die Essenz des Universums

Schauspieler Sven Fechner über Public Viewing, Lebensfreude und aktuelle Projekte

 

„Es sind die Künstler dieser Welt, die Fühlenden, die Denkenden, die das noch Nicht Wirklichkeit werden lassen.“

(Sven Fechner zitiert Leonard Bernstein)

Donnerstag, 01.07.10, des Abends auf einer mit Blumen überfluteten Terrasse in Berlin Neukölln. Die Lampions und ein Windlicht schaffen Behaglichkeit, ein laues Lüftchen erfrischt. Sven serviert Pizza, Wasser und Kaffee. Eine rumdum angenehme Atmosphäre also, einer der wenigen Abende, die der Schauspieler Sven Fechner in diesem Sommer in seiner Berliner Wohnung verbringen wird: Nächste Woche geht es auf nach Karlsruhe, wo Sven am Theater in der Orgelfabrik zwei Hauptrollen, den Blaubart und den Don Giovanni, verkörpern wird. Wir unterhielten uns und philosophierten über die Fussball-WM und das Phänomen Public Viewing, Lebensfreude und den Lebensfreudetag. Außerdem erzählte Sven über einige aktuelle Projekte.

Sven Fechner über

…Public Viewing und die Fussball-WM

„Ich bin kein Fussball-Fan. Früher hatte ich auch fast Angst vor diesen typischen Fussball-Fans, vor dieser manchmal aggressiven Energie. Vor einigen Jahren habe ich auch einmal im Theaterstück „Geil auf Gewalt“ einen Hooligan verkörpert. Im Jahr 2006 zur Zeit der Fussball-WM in Deutschland hat sich das komplett gedreht. Auch mich hat diese Welle der Begeisterung erfasst. Public Viewing gibt uns allen die Möglichkeit unsere Gefühle zu teilen, gemeinsam Spannung, Begeisterung, aber vielleicht auch Traurigkeit zu erleben. Public Viewing schafft eine unglaublich positive Energie, ein Gemeinschaftsgefühl. Diese Plattform, unsere Gefühle zu teilen, hat uns gefehlt. Das ist wie ein moderner Ritus. Unsere Feiertage haben ja nichts energetisches mehr. Public Viewing ist ein gemeinsames Ritual, das Verbundenheit schafft. In den Tagen der Fussball-WM spüre ich Berlin ganz besonders.

… die deutsche Fussball-Nationalmannschaft

Als Schauspieler weiß ich, wie schwierig es ist, seinen Körper so fit zu machen, dass er Dir völlig gehorcht. Ich habe großen Respekt vor der Fitness unserer deutschen Fussballer. Mein Eindruck ist dass Jogi Löw einen unglaublich guten Job macht – auch was die mentale Einstellung angeht. Die Spieler wirken alle sehr konzentriert und fokussiert, wissen um ihre Stärken und Schwächen, können sich sehr realistisch einschätzen und sind dabei voller Selbstvertrauen, aber auch Respekt gegenüber anderen Mannschaften.

… Lebensfreude und den Lebensfreudetag

Für mich als Buddhist ist Lebensfreude die Essenz des Universums. Wir alle streben danach, bewusst im Hier und Jetzt zu leben und jeden Moment voller Freude zu erleben. Als Buddhist ist Meditation und Chanten mein Hilfsmittel, in mir Freude zu entfachen und diese Freude an andere Menschen weiterzugeben, andere Menschen zu inspirieren. Neben dem Buddhismus gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, ein freudvolleres Leben zu führen, zum Beispiel die des Neuro Linguitischen Programmierens.

Ich glaube, dass wir in Deutschland einen Lebensfreudetag brauchen. Nach der WM wird wieder rasch der Alltag einkehren – und der ist bestimmt von Panikmache, der Krise, Existenzängsten, die geschürt werden. Wenn wir fokussiertes sind auf die Möglichkeiten und Chancen, die wir haben, wieder an uns glauben lernen, dann werden wir mehr erreichen und freudvoller leben. Eine Idee davon und Inspiration dafür kann der Lebensfreudetag geben. Deswegen finde ich, habt Ihr eine sehr gute Idee gehabt, die ich unterstütze.

2008 habe ich an einem buddhistischen Friedenskongress teilgenommen, der unter dem Motto „Hoffnung macht die Menschen unbesiegbar“ stand. Ich glaube, dass ein Lebensfreudetag vielen Menschen Hoffnung und den Glauben an sich zurückschenken kann.

…über aktuelle Projekte

Auf das Theater im Theater in der Orgelfabrik in Karlsruhe-Durlach freue ich mich schon sehr. Die Theaterleiter Gabriele Michel und Franco Rosa schaffen es immer wieder, die echte Idee eines Ensembles umzusetzen, nämlich gemeinsam kreativ zu sein, miteinander zu spielen, anstatt dass ein Regisseur oder Dramaturg die Inszenierung hierarchisch „verordnet“. In den kommenden Monaten werde ich den Blaubart und den Don Giovanni verkörpern. Mich reizt es, zwei so unterschiedliche Menschen darzustellen, einen, der vor Eifersucht und Zweifeln zerfressen ist und einen, der die Frauen verführt und ihnen das Gefühl vermittelt, einzigartig, hinreißend und liebenswert zu sein.

Neben diesem Theaterprojekten und einem Fernsehprojekt – einer Vorabendserie für SAT.1, zu der wir vor einigen Wochen gerade einen Pilotfilm gedreht haben, finde ich immer mehr zum Schreiben. Gerade habe ich ein Drehbuch fertig gestellt, eine tragische Komödie, momentan arbeite ich parallel an einem weiteren Drehbuch, an meiner Biographie, führe mein Blog „Ein Buddha in Berlin“ fort und habe das Gerüst für einen kompletten Roman entwickelt.

Vielen Dank für das Gespräch, lieber Sven!

Über Sven Fechner:

Nach einem kurzen Ausflug in die Germanistik absolvierte Svne Fechner eine Schauspielausbildung an der Theaterwerkstatt Mainz e.V. Direkt nach der Ausbildung spielte Sven Fechner die Hauptrolle des Woyzeck am Stadttheater in Celle – mit einer überwältigenden positiven Resonanz. Sven Fechner hat bereits viele tragende Rolle gespielt: den Moliére, Franz in Kafkas Prozess, Danton in „Dantons Tod“ oder auch Harry Frommermann in Comedian Harmonists. Auch in einigen Fernsehproduktionen hat Sven Fechner mitgewirkt, u.a. „Kriminaldauerdienst“ und „Jahrestage“. In unserem Lebensfreude-Löwenfilm verkörpert Sven den „Lion King“.

Hier sein Demoreel:

 

Sven Fechners Website: www.svenfechner.com

Fotos: © Ingo Bartussek – Fotolia.com, © Anja Greiner Adam – Fotolia.com

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Unsere Mitmach-Aktion im Juli – Was war Dein bester Fehler?

Die Chance Fehler
Jeden Monat starten wir eine besondere Mitmach-Aktion. Im Juli freuen wir uns, wenn Du uns Deinen besten Fehler mitteilst (und vielleicht auch, was Du aus ihm gelernt hast). Das mag zunächst einmal kurios klingen, aber: aus Fehlern kann man ja richtig gut lernen :-) . Mit ein positiven Einstellung und einem konstruktiven Blick auf seine Fehler erkennt man das Potenzial und die Chance, die in ihnen stecken. Dazu möchten wir Dich mit dieser Aktion aufmuntern. Ein Beispiel: Vielleicht könnte Lars Hinrichs, der Gründer von Xing sagen, sein bester Fehler sei gewesen, mit seinem ersten Unternehmen, der Böttcher-Hinrichs AG in die Insolvenz zu gehen, denn schließlich hat er aus diesem “Fehler” gelernt und später ein sehr erfolgreiches Unternehmen gegründet.

 

Also los, Feuer frei, Ehrlichkeit gewinnt:
Mit welcher Sache bist Du einmal richtig auf die Nase gefallen und hast damit später gewonnen?

 

Wer teilnimmt, gewinnt sowieso…
Unter allen Teilnehmern, die uns bis zum 31.07.2010 Ihre besten Fehler mitgeteilt haben, verlosen wir drei Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro aus dem Shop von NLP-Egotuning. Und so könnt Ihr uns Eure besten Fehler mitteilen:

  • durch einen Kommentar unter diesem Blogpost,
  • Via Mail (bitte teilt uns mit, ob eine Veröffentlichung für Euch okay ist oder ob der “Fehler” vertraulich bleiben soll),
  • durch ein Posting an unsere Pinwand auf unserer Facebook-Seite. 

 

Wir drücken Euch die Daumen und freuen uns auf Eure Beiträge!

Foto: © Gina Sanders – Fotolia.com

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Tinti-Badespass, holdes Wetter, Löwen- und Komparsen-Glück

10 Glücksmomente beim “Making of Löwen-Film”

Wie transportieren wir unsere Idee von : D-lol Deutschlands erster offizieller Lebensfreudetag?
Bewegte Bilder bewegen. Deshalb haben wir uns neben diesem : D-lol-Blog und der Facebook-Seite für einen Film als Medium entschieden. “Kommunikation mit dem Herz eines Löwen” ist der Slogan von NLP-Egotuning, den Initiatoren unserer Kampagne. Da war es klar, dass ein Löwe die Hauptrolle in unserem Film spielen musste.

Klar war auch schnell, dass wir ein Kontrastprogramm zeigen wollten. Deutschland, einig Jammertal: Krise, Arbeitslosigkeit, Schulden. Die ganze Leier. Mit der Regierungserklärung von Angela Merkel wurden wir auch schnell fündig, die wucherte von “Es wird schlimmer und schlimmer” nur so über. Tatsächlich bekamen wir vom Bundespresseamt auch die Freigabe, Auszüge der Regierungserklärung verwenden zu dürfen.

Und das positive Kontrastprogramm?
Wir wollten anhand von kleinen Szenen, die allesamt in Berlin spielen, zeigen, wie trist oder gar aggressiv “aufgeladene” Situationen sich “drehen” können, einfach wenn eine Löwen-Frohnatur ins Spiel kommt: Die wütende Managerin wird versöhnlich, die skeptische Laborantin bekommt eine erfolgsversprechende Mixtur hin, die Kindergarten-Kinder sind ausgelassen, die sitzengelassene Lady wird durch ein Tänzchen aus ihrer Enttäuschung geholt…

Das Ergebnis siehst Du hier:

 

Die Dreharbeiten haben riesig Freude bereitet. Wir haben das Making of-Löwenfilm in zehn Glücksmomenten zusammengefasst: 

Glücksmoment 1: Drehzeit: Wonnemonat? Mai!

Gedreht haben wir im Mai – und wenn Du Mai liest, dann denke mal daran, wie im Mai das Wetter war… und oh Wunder, an den beiden Drehtagen, die wir angesetzt hatten - und nur diese Tage standen uns wirklich zur Verfügung, es musste also klappen – war der Wettergott gnädig gestimmt - es blieb trocken und sah sogar ganz freundlich aus. Bei unserer Schluss-Szene am Flughafen Tempelhof kam sogar die Sonne raus :-) . Regen, grauer Himmel und Lebensfreude hätten sich auch so gar nicht vertragen… ;-)

Glücksmomente 2: Spontane Komparsen

Die Komparsen Ralf Stenzel und Stephan Rößler (von hinten)

Mit den Dreharbeiten musste es sehr fix gehen. So haben wir binnen weniger Tage Drehorte aufgetan. Und Komparsen gefunden! Danke an Martin Müller-Jacobi, Stephan Rößler und Ralf Stenzel, dass sie sich die Zeit genommen haben und an und unserem Film mitgewirkt haben. Ihr habt den Film wirklich zu etwas ganz Besonderem gemacht! 

Glücksmomente 3: Tolle Schauspieler, die sich auch noch untereinander kennen

Lion King Sven Fechner

Ohne Frage wäre der Film nicht dieser Film geworden, hätten nicht die Schauspieler daran mitgewirkt. Insbesondere mit Sven Fechner als “Lion King” haben wir einfach ein Riesenglück gehabt. Er hat die Rolle gelebt unsd sorgte für gehörige Aufmerksamkeit. Während des gesamten Drehs ist er sehr oft von Menschen gebeten worden, sich mit ihm fotografieren zu lassen. Viele haben ihn auch klammheimlich und verstohlen fotografiert. Für die zwei Drehtage wurde er fast zu einem kleinen Star. Ein Riesen-Dankeschön an Dich, Sven, dafür wie Du diese Rolle verkörpert hast und auch für Deine vielen tollen Ideen während des Drehs! (Wenn Du neugierig bist, was Sven sonst noch so macht, schau gern auf seiner Website vorbei: http://www.svenfechner.com)

Aber auch die beiden anderen Schauspielerinnen haben herausragend dazu beigetragen, dass einige Filmszenen so gelungen sind. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Ihr mitgemacht habt.

“Die kommt mir irgendwie bekannt vor”, dachte sich Ilja, als er Sylvia Greta Karow bei den Dreharbeiten sah. Und richtig:  Sylvia hat zum Beispiel  bei Ulmen TV mitgespielt! Dort gab sie die Bärbel Erdmann. Liebe Sylvia, toll, dass Du die Zeit gefunden hast und bei unserem kleinen Film die Rosenfrau gespielt hast. Mit Deinem herzhaften Lachen hast Du uns alle verzaubert! Mehr über Sylvia Karow findest Du hier: http://www.sylviakarow.de/

Auch bei Stephanie Schreiter  haben wir ein Riesenglück gehabt. Sie hat nämlich eine Ausbildung als Schauspielerin absolviert (sieht man ja auch, die wütende Managerin und die Laborantin sind einfach toll gespielt). Und ratet mal, mit wem sie bereits gemeinsam auf der Bühne stand? Mit unserem Protagonisten Sven Fechner! Beide wußten nichts davon und sind erst nach einigem Überlegen darauf gekommen, dass sie ja schonmal gemeinsam in einem Stück gespielt haben. Zufälle!! Kein Wunder, dass dann das Zusammenspiel so toll geklappt hat…

Glücksmomente 4: Die jungen Wilden vom Alex
Einige Szenen sind wirklich sehr spontan entstanden, unter anderem die Szene mit unseren jungen Wilden am Alex. Stephanie, Matthias, Nick, Awis, Timm und Felix tummelten sich am Alex, machten für die Berufsschule gerade eine Umfrage. Der Löwe hatte sie angezogen und sie haben bereitwillig mitgemacht, nachdem der Lion King sich an ihrer Umfrage beteiligt hatte. Wir haben uns gut mit ihnen unterhalten und freuen uns sehr, dass sie uns beim Film unterstützt haben. Toll, Danke, so wird der Film nochmal authentischer! Euch wünschen wir für Eure Zukunft ganz viel Glück, vielleicht sehen wir uns ja beim Lebensfreudetag!

Glücksmomente 5: Medienkompetente Kids

Die Kinder mit dem Lion King

Eine Szene hatten wir natürlich sehr gut vorbereitet – die Szene im Kindergarten: Drehgenehmigungen und Erlaubnis der Eltern und der KITA-Leitung eingeholt. Und doch hätte die Szene leicht kippen können, wenn die Kinder scheu gewesen wären oder sich durch die Kamera oder den Löwen hätten beeinflussen lassen. Dass das durchaus hätte passieren können, zeigt ein Erlebnis, dass unser Lion King Sven einige Male hatte, als er kleinere Kinder überraschen wollte: Es gab so einige, die vor ihm zurückschreckten und furchtbar an zu weinen fingen, weil sie ihn als echten Löwen ansahen. Aber im Gegenteil: “Unsere” Kinder aus der KITA ”Die kleinen Strolche” in Berlin-Pankow Ben, Emma, Felix, Jamal, Marie, Jacob, Sinan, Anton, Anna, Jördis, Luise, Milan, Samantha, Celina waren entzückend. Vielen Dank an Euch und natürlich auch an die Erzieherin Karola Jacob, die so toll mitgespielt hat!  

Glücksmomente 6: Tempelhof
“Die Abschluss-Szene drehen wir am Tempelhof, das Tanzen auf der Landebahn erzeugt den Eindruck von Freiheit, Weite, Perspektive und Horizont”, haben wir uns relativ spontan überlegt. Zunächst schien dieser Plan auch aufzugehen. “Bist Du das neue Flughafen-Maskottchen?”, fragten einige Flughafen-Besucher unseren Lion-King, freuten sich, ihn zu sehen, ließen sich mit ihm ablichten, verfolgten gespannt unseren Dreh. Bis plötzlich zwei Security-Menschen angeradelt kamen und gleich noch zwei “Schränke in Uniform” dazu bestellten. “Haben Sie denn überhaupt eine Drehgenehmigung?”, fragten sie fordernd. Natürlich hatten wir uns mit dem Thema ausführlich auseinandergesetzt. Wir hatten ja schließlich am Alex und am Brandenburger Tor gedreht und bei den Vorrecherchen herausgefunden, dass wir auf öffentlichem Gelände nur eine Drehgenehmigung benötigen, wenn wir den Verkehr behindern (Link dazu wird nachgereicht, falls Du selbst mal wo drehen musst und eine Argumentationsgrundlage brauchst). Also erwiderten wir mit einem: “Die brauchen wir doch gar nicht!” Weit gefehlt. Der Flughafen Tempelhof ist nämlich kein öffentliches Gelände, wie wir dachten; Betreiber ist die Grün GmbH. Also hieß es telefonieren. Die Pressesprecherin war am Freitag um 18 Uhr nicht mehr im Haus. Der technische Leiter aber zum Glück. Nach einer kurzen Erläuterung unseres Vorhabens willigte er ein und erteilte uns eine Genehmigung. Juchee, also auch hier stand unserem Film nichts mehr im Wege. Der Lion King tanzte in den Abendhimmel hinein…  

Glücksmoment 7: Improvisationstalent
Wie dreht man eine Laborszene, wenn man a) dies sehr kurzfristig realisieren muss b) wenig Budget dafür hat und c) niemanden in Berlin kennt, der ein Labor betreibt? Ganz einfach, man kauft sich einen Kinder-Experimentier-Chemiekaukasten. Und wie sorgt man dafür, dass im Reagenzglas eine heftig blubbernde, farbenfrohe Flüssigkeit entsteht, ohne dass man riskieren muss, die Bude abzufackeln. Hier leisten Ahoi-Brause und Tinti-Badespass gute Dienste! ;-)  Manchmal mussten wir einfach ein wenig kreativ sein, um mit einfachen Mitteln maximale Effekte zu erzielen, es war dafür umso lustiger…

Glücksmoment 8: Musik
Mach mal die Musik aus und schau Dir dann den Film an. Und? Wie wirkt er so stumm? Genau, gar nicht oder eben viel weniger. Die richtige Musik für einen Film zu finden, ist immens wichtig. Unser ursprünglicher Favorit für eine Filmmusik war “The Lion sleeps tonight” in der Version von “The Tokens”, das auf Youtube millionenfach heruntergeladen wurde:

Von den Rechten her war/ist das natürlich nicht erschwinglich, da sie seit der König der Löwen-Verfilmung beim Disney-Konzern liegen. Also haben wir uns bei Soundtaxi umgeschaut und sind dort fündig geworden. Zum Glück hatten wir in unserer Crew Ludger Brenner von den PR-Indianern mit an Bord, der selbst Musiker ist und sich intensiv mit dem Thema Soundbranding beschäftigt. Zum Thema “Film-Musik” wird er im Rahmen dieser Blogparade in der Blogparade noch einen eigenen Blogpost verfassen.

Glücksmoment 9: Ein Kameramann, der vollen Einsatz zeigt

Kamermann Thomas Böhm beim Dreh

Schau Dir mal diese Szene an, wo der Lion King den Blumenstrauß hochschmeißt. Oder die Szene, in der die Kinder hinter dem Löwen hinterherlaufen. Oder die Tempelhof-Szene, in der der Lion-King selbstvergessen die Startbahn hinuntertanzt. Und was siehst Du? Die Kameraeinstellungen sind genial! Mit Thomas Böhm hatten wir einen Kameramann, der richtig Körpereinsatz gezeigt hat, sich zum Beispiel mitten auf der Straße auf den Boden legte. Tausend Dank, Thomas, für Deinen tollen Einsatz, Du hast den Fim wirklich besonders gemacht!

Glücksmoment 10: Unsere Antriebsmotoren von NLP-Egotuning
Was hat den Dreh so richtig schön rund und perfekt gemacht? Das Vertrauen und der Glauben in uns von NLP-Egotuning. “Macht einfach, läuft alles super!” – so unkomplizierte und entscheidungsfreudige Kunden gibt es selten. Es war und ist toll, mit Euch zusammenzuarbeiten. Danke, dass Ihr den Film ermöglicht habt und an das Projekt insgesamt glaubt!

PS:
Dieser Blogpost ist ein Beitrag zu unserer Löwen-Blogparade in der Blogparade “Jenseits der Trampelpfade – ungewöhnliche Werbe- und PR-Aktionen” vom PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann.

Noch mehr Bilder zum Making of-Löwenfilm kannst Du Dir übrigens bei Flickr ansehen – und zwar hier:
http://www.flickr.com/photos/50966360@N06/sets/72157624233005132/

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Ein Blog, ein Event, ein Film: die machen Freude

Über das Lebensfreudeblog und den :D -lol, den ersten offiziellen Lebensfreudetag Deutschlands

Das wochenlange Werkeln ist vorbei. Jetzt haben wir die Hüllen fallen lassen und präsentieren stolz unser :D -lol-Blog, das Lebensfreudeblog zum :D -lol ersten offiziellen Lebensfreudetag Deutschlands. Doch was wollen wir eigentlich damit? Was hat es mit dem :D-lol-Blog und dem :D -lol-Lebensfreudetag auf sich?

:D -lol erster offizieller Lebensfreudetag Deutschlands…

Natürlich ist das “offiziell” ein wenig ironisch und auch wieder nicht. Wer darf sich offiziell Lebensfreude “verordnen”? Nur man selbst für sich. “Jeder ist seines Glückes Schmied”, heißt eine alte Volksweisheit. Wie wahr, wie wahr – jeder ist dafür verantwortlich, wie viel Freude das eigene Leben bereitet. Und freudvoll zu leben – das kann man lernen.
Mit Deutschlands erstem offiziellen Lebensfreudetag im Frühjahr 2011 in Berlin wollen wir gemeinsam mit vielen Trainern, Coaches und Künstlern für das Thema Lebensfreude sensibilisieren - in allen Lebenslagen: Wie bin ich motivierter im Job, welche Rolle nehme ich im Team ein, welche Ziele habe ich beruflich und privat, was macht mir Freude, wo kann ich mich kreativ einbringen? Zahlreiche Workshops von Trainern und Coaches fokussieren auf dieses Thema, ergänzt wird das Angebot um zahlreiche Kreativ-Workshops wie kreatives Schreiben, Ausdrucksmalen, Yoga zum Hineinschnuppern. Abgerundet wird das Programm mit einem vielfältigen kulturellen Angebot vom Poetry Slam bis hin zum Rockkonzert. Das ist unsere Vision. Und wir sind dabei, diese Vision zu realisieren. Mit Sponsoren und Kooperationspartnern, mit ideellen und finanziellen Beiträgen von Menschen, die diese Idee unterstützen.

Das Lebensfreudeblog als virtuelle Basis-Plattform

Dazu brauchen wir eine Werbeplattform - und dies sind das Blog und viele weitere Social Media-Kanäle, wie eine Facebook-Seite. Natürlich machen wir auch klassische Medienarbeit, arbeiten daran Medienpartner zu finden und machen auch mit Postkarten und Plakaten Werbung für das Event. Aber die Social Media sind unsere Hauptkanäle, um auf unsere Kampagne und den Lebensfreudetag aufmerksam zu machen.

Löwen-Lebensfreude-Film

Unsere Idee zu einem Lebensfreudetag haben wir außerdem bewegt und hoffentlich auch bewegend in einem Film inszeniert Ein Löwe tanzt sich durch Berlin. Schau mal rein und leite den Film weiter, wenn Du ihn gut findest!

Lebensfreudeblog – Themen

Das Lebensfreudeblog ist sozusagen Deine tägliche Portion Lebensfreude. Hier präsentieren wir Geschichten und Menschen mit besonderen Erfolgen, die freudvoll durchs Leben gehen. Außerdem berichten wir natürlich regelmäßig über Neuigkeiten zu unseren Vorbereitungen zum Lebensfreudetag.

Mit-Machen!

Mit Themen-Ideen, mit Blogpost, als Trainer und Künstler oder auch mit einem kleinen Geldbetrag – auch Du kannst die Idee eines Lebensfreudetags unterstützen und dazu beitragen, dass wir im Juni 2011 einen richtig tollen Lebensfreudetag veranstalten werden. Schau einfach in der Rubrik “Mit-Machen!” vorbei.

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Träume leben!? Geht das wirklich?

Eine Rezension zum Buch “Träume leben” von Axel Wehner und Ilja Grzeskowitz

“Die größte Revolution unserer Zeit ist die Entdeckung, dass Menschen durch Veränderung ihrer inneren geistigen Einstellungen die äußeren Aspekte ihres Lebens zu verändern vermögen.”
(William James)

Wie das Neuro Lingustische Programmieren (NLP) und Hypnose zu einem mehr an Lebensfreude beitragen können?  Weil sie unsere Wahr-nehmung verändern. NLP und Hypnose sind zwei ausgezeichnete Möglichkeiten, sein Wahrnehmungsspektrum zu erweitern und dafür sensiblisiert zu sein, dass da noch so viel mehr ist, dass noch mehr geht, dass das Leben einfach schön und voller Freude ist.

Wie man NLP und Hypnose anwenden kann, um seine Lebensträume zu erfüllen, darum handelt es Fachbuch von Axel Wehner und Ilja Grzeskowitz ganz konkret. Dieses Buch macht Lust auf NLP und Hypnose! Zunächst gelingt es dem Autorenduo Axel Wehner und Ilja Grzeskowitz Berühungsängste – gerade gegenüber dem Thema Hypnose – abzubauen. Hypnose, damit verbindet “man” oft: Manipulation, Kontrollverlust oder vielleicht sogar Machtmissbrauch.  Die Autoren schaffen es, Hypnose in ein besseres Licht zu rücken und als das darzustellen, was es ist: ein alltägliches Phänomen, das uns vorm Fernseher, beim Warten auf die grüne Ampel, in unseren Tagträumen, einfach in vielen tagtäglichen Situationen einholt.

Und die Autoren schaffen ein weiteres: In einer einfachen, leicht verständlichen Sprache bringen sie nahe, wie man Hypnose und NLP dazu einsetzen kann, Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. “Was sich sagen lässt, lässt sich klar sagen”, diesen Satz von Wittgenstein beherzigen die Autoren das komplette Buch hindurch und bescheren dem Leser auf diese Weise eine leicht verständliche Einführung in die Themengebiete des NLP und der Hypnose. Viele Übungen und Beispiele, die auf realen Sessions im Rahmen einer Practitioner-Ausbildung beruhen, veranschaulichen, mit welcher Leichtigkeit Veränderungsarbeit einfach “passieren” kann.

Wer also auf der Suche nach Anregungen ist, sein Leben freudvoller zu gestalten, sich seiner Lebensträume bewusst zu werden und sie zu leben, der schaffe sich dieses Buch an!

Bestellen kannst Du das Buch hier:

http://www.nlp-egotuning.de/shop/product_info.php/products_id/91

(Zitat von William James entnommen aus: Praxiskurs NLP von Steve Andreas & Charles Faulkner)

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Lust auf Lesen machen

Der Verein „Mentor: Die Leselernhelfer“ weckt die Begeisterung fürs Lesen

Die verlorenen zehn Prozent: 80.000 Jugendliche, eine unvorstellbar große Zahl, beenden jährlich ihre Schullaufbahn, ohne einen Abschluss in der Tasche zu haben. Viele von ihnen können fast gar nicht lesen. Eine weitere Zahl: 61 Prozent aller 15-jährigen Jungen haben noch nicht aus eigenem Antrieb ein Buch gelesen.

„Dabei ist Lesen eine essentielle Kulturtechnik. Bei nahezu jedem Jugendlichen, der die Lust am Lesen entdeckt, verbessern sich fast automatisch die schulischen Leistungen – einfach, weil er sich jetzt die Welt der Bücher leichter erschließen kann“, sagt Otto Stender, seit Jahrzehnten passionierter Buchhändler wie Leser und Initiator des Vereins „Mentor die Leselernhelfer“.

Zuerst erlebte Otto Stender das bei der Schülerin Vanessa. Mit seiner Unterstützung entdeckte sie das Lesen für sich. Heute bereitet sich die ehemalige Hauptschülerin auf das Abitur vor, will Tiermedizin studieren. Dieser Erfolg zeigte ihm, dass es ein Lösungsweg für diese verlorenen zehn Prozent gibt: indem ein lesebegeisterter Mensch mit seiner Leidenschaft ansteckt, zeigt er dem Jugendliche sinnvolle Alternativen auf.

Und so gründete Otto Stender gemeinsam mit Freunden im Jahr 2003 den Verein „MENTOR – Die Leselernhelfer“. Eine Idee, die einschlug. Mittlerweile gibt es Mentor-Initiativen an 28 deutschen Standorten, allein in der Region Hannover sind über 1.000 Mentoren aktiv. Ministerpräsident Christian Wulff, Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, und Filmemacherin Doris Dörrie haben die Schirmherrschaft übernommen. Auch das Medienecho war beachtlich. Insbesondere nachdem Otto Stender im Herbst 2007 gemeinsam mit Vanessa in der Fernsehsendung „Anne Will“ aufgetreten war, meldeten sich mehr und mehr Mentoren. Darüber hinaus wurden der Verein und Otto Stender bereits mehrfach ausgezeichnet: Etwa mit dem „start social“-Bundespreis. Sogar für das Bundesverdienstkreuz wurde Stender vorgeschlagen, lehnte es jedoch ab. Vor kurzem nahme Otto Stender den Stadtkulturpreis des Vereins Freundeskreis Hannover e. V. entgegen. Also ein Erfolg auf ganzer Linie.

Doch für Otto Stender ist das noch lange nicht genug: „Mein Ziel ist erreicht, wenn wir es geschafft haben, ein Promille unserer Bevölkerung dazu zu motivieren, Mentoren zu werden. Das wären genau 80.000 Menschen, die mit dazu beitragen könnten, dass nicht jedes Jahr 80.000 junge Menschen ohne Schulabschluss und ohne Perspektive in die Zukunft blicken.“

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