Tinti-Badespass, holdes Wetter, Löwen- und Komparsen-Glück

10 Glücksmomente beim “Making of Löwen-Film”

Wie transportieren wir unsere Idee von : D-lol Deutschlands erster offizieller Lebensfreudetag?
Bewegte Bilder bewegen. Deshalb haben wir uns neben diesem : D-lol-Blog und der Facebook-Seite für einen Film als Medium entschieden. “Kommunikation mit dem Herz eines Löwen” ist der Slogan von NLP-Egotuning, den Initiatoren unserer Kampagne. Da war es klar, dass ein Löwe die Hauptrolle in unserem Film spielen musste.

Klar war auch schnell, dass wir ein Kontrastprogramm zeigen wollten. Deutschland, einig Jammertal: Krise, Arbeitslosigkeit, Schulden. Die ganze Leier. Mit der Regierungserklärung von Angela Merkel wurden wir auch schnell fündig, die wucherte von “Es wird schlimmer und schlimmer” nur so über. Tatsächlich bekamen wir vom Bundespresseamt auch die Freigabe, Auszüge der Regierungserklärung verwenden zu dürfen.

Und das positive Kontrastprogramm?
Wir wollten anhand von kleinen Szenen, die allesamt in Berlin spielen, zeigen, wie trist oder gar aggressiv “aufgeladene” Situationen sich “drehen” können, einfach wenn eine Löwen-Frohnatur ins Spiel kommt: Die wütende Managerin wird versöhnlich, die skeptische Laborantin bekommt eine erfolgsversprechende Mixtur hin, die Kindergarten-Kinder sind ausgelassen, die sitzengelassene Lady wird durch ein Tänzchen aus ihrer Enttäuschung geholt…

Das Ergebnis siehst Du hier:

 

Die Dreharbeiten haben riesig Freude bereitet. Wir haben das Making of-Löwenfilm in zehn Glücksmomenten zusammengefasst: 

Glücksmoment 1: Drehzeit: Wonnemonat? Mai!

Gedreht haben wir im Mai – und wenn Du Mai liest, dann denke mal daran, wie im Mai das Wetter war… und oh Wunder, an den beiden Drehtagen, die wir angesetzt hatten - und nur diese Tage standen uns wirklich zur Verfügung, es musste also klappen – war der Wettergott gnädig gestimmt - es blieb trocken und sah sogar ganz freundlich aus. Bei unserer Schluss-Szene am Flughafen Tempelhof kam sogar die Sonne raus :-) . Regen, grauer Himmel und Lebensfreude hätten sich auch so gar nicht vertragen… ;-)

Glücksmomente 2: Spontane Komparsen

Die Komparsen Ralf Stenzel und Stephan Rößler (von hinten)

Mit den Dreharbeiten musste es sehr fix gehen. So haben wir binnen weniger Tage Drehorte aufgetan. Und Komparsen gefunden! Danke an Martin Müller-Jacobi, Stephan Rößler und Ralf Stenzel, dass sie sich die Zeit genommen haben und an und unserem Film mitgewirkt haben. Ihr habt den Film wirklich zu etwas ganz Besonderem gemacht! 

Glücksmomente 3: Tolle Schauspieler, die sich auch noch untereinander kennen

Lion King Sven Fechner

Ohne Frage wäre der Film nicht dieser Film geworden, hätten nicht die Schauspieler daran mitgewirkt. Insbesondere mit Sven Fechner als “Lion King” haben wir einfach ein Riesenglück gehabt. Er hat die Rolle gelebt unsd sorgte für gehörige Aufmerksamkeit. Während des gesamten Drehs ist er sehr oft von Menschen gebeten worden, sich mit ihm fotografieren zu lassen. Viele haben ihn auch klammheimlich und verstohlen fotografiert. Für die zwei Drehtage wurde er fast zu einem kleinen Star. Ein Riesen-Dankeschön an Dich, Sven, dafür wie Du diese Rolle verkörpert hast und auch für Deine vielen tollen Ideen während des Drehs! (Wenn Du neugierig bist, was Sven sonst noch so macht, schau gern auf seiner Website vorbei: http://www.svenfechner.com)

Aber auch die beiden anderen Schauspielerinnen haben herausragend dazu beigetragen, dass einige Filmszenen so gelungen sind. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Ihr mitgemacht habt.

“Die kommt mir irgendwie bekannt vor”, dachte sich Ilja, als er Sylvia Greta Karow bei den Dreharbeiten sah. Und richtig:  Sylvia hat zum Beispiel  bei Ulmen TV mitgespielt! Dort gab sie die Bärbel Erdmann. Liebe Sylvia, toll, dass Du die Zeit gefunden hast und bei unserem kleinen Film die Rosenfrau gespielt hast. Mit Deinem herzhaften Lachen hast Du uns alle verzaubert! Mehr über Sylvia Karow findest Du hier: http://www.sylviakarow.de/

Auch bei Stephanie Schreiter  haben wir ein Riesenglück gehabt. Sie hat nämlich eine Ausbildung als Schauspielerin absolviert (sieht man ja auch, die wütende Managerin und die Laborantin sind einfach toll gespielt). Und ratet mal, mit wem sie bereits gemeinsam auf der Bühne stand? Mit unserem Protagonisten Sven Fechner! Beide wußten nichts davon und sind erst nach einigem Überlegen darauf gekommen, dass sie ja schonmal gemeinsam in einem Stück gespielt haben. Zufälle!! Kein Wunder, dass dann das Zusammenspiel so toll geklappt hat…

Glücksmomente 4: Die jungen Wilden vom Alex
Einige Szenen sind wirklich sehr spontan entstanden, unter anderem die Szene mit unseren jungen Wilden am Alex. Stephanie, Matthias, Nick, Awis, Timm und Felix tummelten sich am Alex, machten für die Berufsschule gerade eine Umfrage. Der Löwe hatte sie angezogen und sie haben bereitwillig mitgemacht, nachdem der Lion King sich an ihrer Umfrage beteiligt hatte. Wir haben uns gut mit ihnen unterhalten und freuen uns sehr, dass sie uns beim Film unterstützt haben. Toll, Danke, so wird der Film nochmal authentischer! Euch wünschen wir für Eure Zukunft ganz viel Glück, vielleicht sehen wir uns ja beim Lebensfreudetag!

Glücksmomente 5: Medienkompetente Kids

Die Kinder mit dem Lion King

Eine Szene hatten wir natürlich sehr gut vorbereitet – die Szene im Kindergarten: Drehgenehmigungen und Erlaubnis der Eltern und der KITA-Leitung eingeholt. Und doch hätte die Szene leicht kippen können, wenn die Kinder scheu gewesen wären oder sich durch die Kamera oder den Löwen hätten beeinflussen lassen. Dass das durchaus hätte passieren können, zeigt ein Erlebnis, dass unser Lion King Sven einige Male hatte, als er kleinere Kinder überraschen wollte: Es gab so einige, die vor ihm zurückschreckten und furchtbar an zu weinen fingen, weil sie ihn als echten Löwen ansahen. Aber im Gegenteil: “Unsere” Kinder aus der KITA ”Die kleinen Strolche” in Berlin-Pankow Ben, Emma, Felix, Jamal, Marie, Jacob, Sinan, Anton, Anna, Jördis, Luise, Milan, Samantha, Celina waren entzückend. Vielen Dank an Euch und natürlich auch an die Erzieherin Karola Jacob, die so toll mitgespielt hat!  

Glücksmomente 6: Tempelhof
“Die Abschluss-Szene drehen wir am Tempelhof, das Tanzen auf der Landebahn erzeugt den Eindruck von Freiheit, Weite, Perspektive und Horizont”, haben wir uns relativ spontan überlegt. Zunächst schien dieser Plan auch aufzugehen. “Bist Du das neue Flughafen-Maskottchen?”, fragten einige Flughafen-Besucher unseren Lion-King, freuten sich, ihn zu sehen, ließen sich mit ihm ablichten, verfolgten gespannt unseren Dreh. Bis plötzlich zwei Security-Menschen angeradelt kamen und gleich noch zwei “Schränke in Uniform” dazu bestellten. “Haben Sie denn überhaupt eine Drehgenehmigung?”, fragten sie fordernd. Natürlich hatten wir uns mit dem Thema ausführlich auseinandergesetzt. Wir hatten ja schließlich am Alex und am Brandenburger Tor gedreht und bei den Vorrecherchen herausgefunden, dass wir auf öffentlichem Gelände nur eine Drehgenehmigung benötigen, wenn wir den Verkehr behindern (Link dazu wird nachgereicht, falls Du selbst mal wo drehen musst und eine Argumentationsgrundlage brauchst). Also erwiderten wir mit einem: “Die brauchen wir doch gar nicht!” Weit gefehlt. Der Flughafen Tempelhof ist nämlich kein öffentliches Gelände, wie wir dachten; Betreiber ist die Grün GmbH. Also hieß es telefonieren. Die Pressesprecherin war am Freitag um 18 Uhr nicht mehr im Haus. Der technische Leiter aber zum Glück. Nach einer kurzen Erläuterung unseres Vorhabens willigte er ein und erteilte uns eine Genehmigung. Juchee, also auch hier stand unserem Film nichts mehr im Wege. Der Lion King tanzte in den Abendhimmel hinein…  

Glücksmoment 7: Improvisationstalent
Wie dreht man eine Laborszene, wenn man a) dies sehr kurzfristig realisieren muss b) wenig Budget dafür hat und c) niemanden in Berlin kennt, der ein Labor betreibt? Ganz einfach, man kauft sich einen Kinder-Experimentier-Chemiekaukasten. Und wie sorgt man dafür, dass im Reagenzglas eine heftig blubbernde, farbenfrohe Flüssigkeit entsteht, ohne dass man riskieren muss, die Bude abzufackeln. Hier leisten Ahoi-Brause und Tinti-Badespass gute Dienste! ;-)  Manchmal mussten wir einfach ein wenig kreativ sein, um mit einfachen Mitteln maximale Effekte zu erzielen, es war dafür umso lustiger…

Glücksmoment 8: Musik
Mach mal die Musik aus und schau Dir dann den Film an. Und? Wie wirkt er so stumm? Genau, gar nicht oder eben viel weniger. Die richtige Musik für einen Film zu finden, ist immens wichtig. Unser ursprünglicher Favorit für eine Filmmusik war “The Lion sleeps tonight” in der Version von “The Tokens”, das auf Youtube millionenfach heruntergeladen wurde:

Von den Rechten her war/ist das natürlich nicht erschwinglich, da sie seit der König der Löwen-Verfilmung beim Disney-Konzern liegen. Also haben wir uns bei Soundtaxi umgeschaut und sind dort fündig geworden. Zum Glück hatten wir in unserer Crew Ludger Brenner von den PR-Indianern mit an Bord, der selbst Musiker ist und sich intensiv mit dem Thema Soundbranding beschäftigt. Zum Thema “Film-Musik” wird er im Rahmen dieser Blogparade in der Blogparade noch einen eigenen Blogpost verfassen.

Glücksmoment 9: Ein Kameramann, der vollen Einsatz zeigt

Kamermann Thomas Böhm beim Dreh

Schau Dir mal diese Szene an, wo der Lion King den Blumenstrauß hochschmeißt. Oder die Szene, in der die Kinder hinter dem Löwen hinterherlaufen. Oder die Tempelhof-Szene, in der der Lion-King selbstvergessen die Startbahn hinuntertanzt. Und was siehst Du? Die Kameraeinstellungen sind genial! Mit Thomas Böhm hatten wir einen Kameramann, der richtig Körpereinsatz gezeigt hat, sich zum Beispiel mitten auf der Straße auf den Boden legte. Tausend Dank, Thomas, für Deinen tollen Einsatz, Du hast den Fim wirklich besonders gemacht!

Glücksmoment 10: Unsere Antriebsmotoren von NLP-Egotuning
Was hat den Dreh so richtig schön rund und perfekt gemacht? Das Vertrauen und der Glauben in uns von NLP-Egotuning. “Macht einfach, läuft alles super!” – so unkomplizierte und entscheidungsfreudige Kunden gibt es selten. Es war und ist toll, mit Euch zusammenzuarbeiten. Danke, dass Ihr den Film ermöglicht habt und an das Projekt insgesamt glaubt!

PS:
Dieser Blogpost ist ein Beitrag zu unserer Löwen-Blogparade in der Blogparade “Jenseits der Trampelpfade – ungewöhnliche Werbe- und PR-Aktionen” vom PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann.

Noch mehr Bilder zum Making of-Löwenfilm kannst Du Dir übrigens bei Flickr ansehen – und zwar hier:
http://www.flickr.com/photos/50966360@N06/sets/72157624233005132/

Geposted: 24.06.2010 @ 12:04
Kategorien: Freuden-Gesichter, Lebensfreudetag.
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4 Antworten auf “Tinti-Badespass, holdes Wetter, Löwen- und Komparsen-Glück”

  1. Ilja Says:

    Die Drehtage waren schon spannend und inspirierend, aber wenn ich mir das Ergebnis anschaue, hat das noch mal alles getoppt. Das war für mich ein richtiger Glücksmoment. Zu sehen, wie aus vielen Ideen, Fragmenten und Sequenzen das große Ganze wird.

  2. Ludger Says:

    Mir fehlt da noch ein ganz großer “Glücksmoment” in der Listung: Das war der Moment als Du meintest, einen Film für das Projekt drehen zu wollen. Und wenige Stunden später hatten wir dann auch schon die ersten Ideen für das Drehbuch gesammelt. Also Glücksmoment Nr.11 oder auch der Nullte: Idee und Inspiration von Steffi.

  3. Steffi Says:

    Vielen Dank für die Blumen :-) . Schön ist es immer, einen Film im Kopf zu haben, eine Vision, den Mut zu haben, sie mitzuteilen, gemeinsam zu entwickeln, immer bunter werden zu lassen, Hindernisse als Herausforderungen zu sehen, und die Vision dann das Licht der Welt erblicken zu lassen. So ist es mit diesem Film. Und es gibt da ja noch so ein paar Visionen… Wir sind dran ;-) .

  4. Michael Says:

    Ich bin auch komplett begeistert, was und wie da was entsteht.

    Als Steffi mir von den ersten Ideen erzählte, die sie Euch, Axel und Ilja, vorstellen wollte, dachte ich sofort, das wird ein Riesenerfolg. Wie die Planung des Lebenstages vorangeht, welche Ideen ihr alle habt und umsetzt, geben mir persönlich sehr viel Lebensfreude. Das wird was.

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